Blind Date Cooking - Kolumne

Kolumne

!! Janny Hebels Küchen Kolumne !!

Ab sofort wird Sie die renommierte Münsteraner Köchin und Inhaberin der Firma Art Cuisine JANNY HEBEL regelmäßig über saisonale Rezepte und Kochneuigkeiten informieren!

Folge 8:

Au Weia,
 
die Zeit rennt, ist es wahrlich schon so lange her, dass ich den letzten Eintrag getätigt habe!?

Es ist wieder soweit, am 22.April wird die Spargelsaison eröffnet!
 
Gestern hatte ich für einen Kochkurs sogar schon den ersten Spargel aus dem Münsterland gekauft und "gekocht", sagen wir eher gebraten.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch

"Leckere Spargel-Rezepte" vom Landwirtschaftsverlag http://www.lv-h.de/buch/novitaeten.php in Hiltrup und ich bin die Autorin! :-)

Die Kochkurs-Gruppe war von dem Rezept begeistert und mich freut es zu sehen, dass die Rezepte ankommen.


Röstis vom Spargel mit Kräutercreme und Räucherlachs:

10  Stg  weißer Spargel        

2  große  Kartoffeln    

2  EL  Speisestärke    

etwas  Salz    

etwas  Pfeffer

100  g  Butterschmalz    

150 g saure Sahne    

150  g  Crème fraîche    

1  EL  Honig 

Salz, Pfeffer, Chilipulver  

5EL gehackte Kräuter nach belieben

250  g  Graved Lachs

Spargel schälen und raspeln. Kartoffeln schälen, waschen und zum Spargel dazu raspeln. Wenn zuviel "Saft" entstanden ist, die Gemüseraspel mit der Hand ausdrücken. Die Speisestärke, Salz sowie den Pfeffer zugeben und alles gut miteinander verkneten. In reichlich Butterschmalz ausbacken.
Für den Kräuterdipp alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver oder frischem Chili abschmecken.
2 Rösti auf einen Teller geben. Den Lachs nett darauf drapieren und ein Klecks Dipp daneben geben.
Das Rezept geht als Haupt- und Vorspeise oder gar als Fingerfood für die nächste Party, dann dürfen die Röstis nicht zu groß werden. Die Röstis können auch gut als Beilage zu einem Fleisch- oder Fischgericht gereicht werden.


Mehr Rezepte aus dem Buch, Leckere Spargel-Rezepte http://www.lv-h.de/buch/novitaeten.php verrate ich Euch nicht ;-))


Wir hatten gestern auch Tortilla im Kochkurs. Die Grundzutaten einer Tortilla sind Kartoffeln und Ei, wir haben gestern noch Paprika sowie Speck dazu gegeben. Aber ich denke diese Kombi würde auch super mit Spargel passen. Ergo stricken wir das Rezept ein wenig um......

2 Kartoffeln

5 Stangen weißer Spargel

1 Knoblauchzehe

1 Chilischoten

1 Zwiebel

5 Eier

Salz

Pfeffer

3 EL Sahne

Olivenöl

Schnittlauch

50g Bergkäse


Kartoffel klein würfeln und in Olivenöl gar braten, herausnehmen. Gewürfelte Zwiebel und geschälter, in Stücke geschnittener Spargel in Olivenöl 10 Minuten andünsten. Gehackten Knoblauch, gehackte Chilischoten hinzufügen und weitere 2 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eier mit der Schlagsahne verrühren. Gemüsemischung, Kartoffel und Eier mischen und in der Pfanne leicht stocken lassen. Mit geraspeltem Bergkäse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad 20 bis 25 Minuten stocken lassen. Vor dem servieren mit Schnittlauch bestreuen.


Ich wünsche Euch einen sonnigen Frühling.
 
Bis zum nächsten Tipp.
Janny

Folge 7:

Hallo an Alle,
 
ich wollte nur mal kurz daran erinnern, dass sehr bald Valentinstag ist!

In vielen Ländern der Tag der Liebenden!
 
Mein Mann und und ich machen um diesen Tag nicht so ein großes Aufsehen, aber so eine kleine Aufmerksamkeit und der Gedanke, dass man liebt - darf es auch bei uns sein.
 
Praktischerweise fällt der Tag auf einen Sonntag.
Also warum nicht mal seine Liebe mit einem Frühstück verwöhnen.
 
Ein Gläschen Prosecco oder Sekt kann man schön ein wenig aufpeppen:
 
mit wildem Hibiscusblüten (im Glas). In Münster finde ich Sie im Faun Cafe (Neubrückenstraße) oder dieser Tage habe ich Sie auch im HIT Markt gesehen.
Erdbeer "Confit". Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Eine halbe Bio-Orange auspressen und ein paar Zesten (Orangenschalenabrieb) zu den Erdbeeren geben, vermischen und kurz ziehen lassen. Ein EL davon ins Sektglas geben und mit Sekt aufgießen.
Kiwi "Confit". Eine Kiwi schälen und in kleine Würfel schneiden mit einem Schuß Apfelsaft vermischen und kurz ziehen lassen. Ein EL davon ins Sektglas und aufgießen.


Den Kaffee mal außergewöhnlich:


1/4 l Milch, 2-3 TL Espressopulver, 1-2 TL brauner Zucker, 1/2 Zimtstange, 1/2 TL Kardamomsamen (Asialaden),
Die Milch und 100 ml Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, Espressopulver, Zucker, Zimtstange und Kardamom in die heiße Flüssigkeit geben und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein feines Sieb (am besten mit einer Filtertüte, kleingeschnitten, ausgelegt) und wieder in den Topf. Nochmal erwärmen und mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen, heiß servieren.


Die heiße Schokolade mal anders:


Auf Kaba oder Nesquik wird komplett verzichtet. Alles, was wir für die heiße Schokolade benötigen ist Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett, dunkle Schokolade (am Besten die, die man auch gerne ißt). Milch in einem Topf erwärmen. Die Schokolade in Stücke brechen und in die Milch geben. Die heiße Schokolade gelegentlich mit einem Schneebesen umrühren, damit sie nicht am Topfboden anbrennt (nur heiß werden lassen). Tipp: Man kann auch, dunkle Schokolade mit Fruchtgeschmack zu verwenden.


Fruchtsalat aphrodisierend:


Früchte nach Belieben ausreichend für zwei Personen, 2 EL Honig, 2 TL geriebener Ingwer, Zimt. Die Früchte in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne den Honig mit dem Ingwer leicht erhitzen. Die Früchte kurz in der Pfanne wenden. Anschließend mit Zimt bestreuen und in eine Schüssel geben.


Honigmelone mit Parmaschinken:


100 gr. Parmaschinken, 1/2 Honigmelone, 20 gr. frischer Ingwer. Den geschälten Ingwer in Streifen schneiden und in kochendem Wasser ca. 3-4 Min. garen dann herausnehmen. Die Honigmelone entkernen, schälen und in gleichgroße Scheiben schneiden. Auf zwei Tellern die Melonenscheiben fächerförmig auslegen und den Ingwer draufstreuen. Den Parmaschinken daneben in Röschen legen.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim verwöhnen Eurer Lieben.
 
Bis zum nächsten Tip.
Janny
 


Folge 6:

Für alle die jetzt noch nicht wissen, was Sie an den Feiertagen kochen möchten, hier das Weihnachtsmenü von artcuisine.
Als Tip können wir mit auf den Feiertagsweg geben, machen Sie keine komplizierten Gerichte, sondern lieber raffinierte. Denn wenn die Gastgeber entspannt sind, ist es das Umfeld auch.
 
Als Vorspeise eine Radieschen Blätterschaumsuppe. Das ausgefallene daran, wir kochen die Suppe mit den Blättern und nehmen die Radieschen nur zum garnieren.
 
Radieschenblätter Schaumsuppe

Zutaten (4 Personen)

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2EL Öl
100ml Weißwein
3/4 l Geflügelfond (nicht Korr oder Maggi zuviel Eigengeschmack)
Blätter von 2 Bund Radieschen
¼ l geschlagene Sahne
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Saft von einer Zitrone
16 Radieschen
50g kalte Butter in Würfel

Die Schalotten fein würfen und im heißen Öl (nicht braun) andünsten. Mit dem Wein ablöschen, den Fond dazugießen und um ein Drittel reduzieren ( kochen ohne Deckel) lassen. In derzeit die Radieschenblätter waschen, trocken schleudern und in grobe Stücke schneiden, den Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Beides in die Suppe geben und nochmals 10 Minuten kochen lassen.

Dann die Suppe gut fünf Minuten pürieren. (Bis hier kann man die Suppe am Vortag vorbereiten)

Die Suppe mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft abschmecken und nun die geschlagene Sahne und die Butter unter die Suppe heben, ganz kurz aufkochen lassen, fertig.

Die Radieschen waschen und vierteln..

Die Radieschen in tiefe Teller verteilen und mit der Suppe aufgießen. 

Wer es noch ein wenig aufgepeppt mag, kann gebratene Garnelen oder Flußkrebsschwänze dazu geben oder leicht angebratene scharfe Salami.

Der Hauptgang:

Frischlingrücken mit gebratenen Crepes und Blaubeeren

Zutaten (4 Personen)

Frischlingsrücken ca. 600 – 800 gr (auf dem Markt erhältlich)
[Der Frischling kann auch durch Reh oder ganz bodenständig durch Schweinefilet ersetzt werden]
200 ml Wildfond (von Lacroix oder Lafer im Glas erhältlich
dunkle Schokolade


Für die Crepes

150 g Mehl
3 Eier
300 ml Milch
50 gr flüssig Butter + 70 gr zum braten
Salz

Für die Pilze und Blaubeeren

200 gr Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl + 1 EL Butter
Petersilie, Salz, Pfeffer
200gr Blaubeeren = Heidelbeeren

Aus Mehl, Eiern und Milch einen glatten Teig rühren. Die flüssige Butter in den Teig rühren, salzen und 30 Min ruhen lassen.

Zum Backen etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und soviel Teig zufügen, dass der Pfannenboden gerade bedeckt ist. Die Crepes hellbraun ausbacken und auf einem Teller aufeinander legen. Dann in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.

Den Teil kann am Vortag oder in der Früh vorbereiten, genau wie den nächsten Schritt.

Champignons putzen und vierteln, Schalotten und Knoblauch in feine Würfel schneiden. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen Champignons anbraten, dann Koblauch und Zwiebeln zufügen bis die Pilze leicht Farbe annehmen. Pfanne vom Herd ziehen Salzen, Pfeffern und Beeren, Petersilie dazu geben.

Frischlingsrücken in einer Pfanne von beiden Seiten je 2 Minuten anbraten. 20gr Butter dazu und in den Vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten. Dann in Alufolie packen und 5 Minuten ruhen lassen.

Die Crepes Streifen in Butter goldbraun braten.

Die Pilzmischung in die Pfanne geben in der das Reh angebraten worden ist leicht andünsten und mit etwas Wildfond ablöschen, abschmecken und mit der Schokolade binden sowie verfeinern.

Für die Nachspeise haben wir uns für ein Parfait ( übersetzt Halbgefrorenes) entschieden. Das können Sie schon ein paar Tage vorher zubereiten und im Tiefkühler aufbewahren. Nur nicht vergessen, gut eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Gefrierfach herauszunehmen.

Zimtparfait

Zutaten (4 - 6 Personen)

4  Eigelb
100  g  Puderzucker
1TL  gemahlener Zimt
2EL  Cognac
300  ml  Schlagsahne                               

Sahne steif schlagen. Eigelb hellgelb schlagen. Puderzucker und Zimt zum Eigelb dazugeben und weiterschlagen. Dann Cognac zugeben und die Sahne vorsichtig unterheben.

Für mind. 4 Stunden in den Tiefkühler und 30 Minuten vor dem servieren in den Kühlschrank stellen. Wenn das Parfait schon länger im Gefrierfach gestanden hat, im Zimmer stehen lassen. Es sollte beim servieren nur noch halbfest sein. Dazu passen gut warme Pflaumen oder karamelisierte warme Äpfel.

Ihre
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
Sollten Sie Fragen haben, oder auf der Suche nach einer Rezeptidee sein, Email an info@artcuisine.eu.


Folge 5:

Wir haben wirklich schon Anfang November und nun die Zeit von Kürbis, Kohl und Co.
Heute ist mir den ganzen Tag über der Wind um die Ohren gezogen und was hilft da mehr als eine heiße Suppe um die Kälte wieder zu vertreiben.
 
Also gibt es nun ein paar leckere und schnelle Rezepte für Suppen.
 
Kürbissuppe mit Orangensaft
 
600g Hokaido Kürbis (Kann mit Schale verarbeitet werden)
2 Zwiebeln
Butter
20g Ingwer
1 Chili
600ml Gemüsebrühe
300ml Orangensaft
Salz evtl.  Curry
 
Kürbis putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln hacken, Chili halbieren, entkernen in kleine Würfel schneide, Ingwer schälen in Stücke schneiden und zusammen in dem zerlassenen Fett glasig dünsten. Evtl. Curry zu den Zwiebeln und zu dem Fett geben und kurz mitdünsten lassen (nicht zu stark erhitzen, sonst verbrennt das Gewürzpulver). Den Kürbis dazugeben (und mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen und gar kochen. Wenn der Kürbis weich ist, den Topf vom Herd nehmen und die Suppe pürieren. Anschließend mit dem Orangensaft und evtl. etwas Salz und Zucker abschmecken.
 
 
Karottensuppe mit Kokosschaum

Zutaten (4 Personen)

400g Karotten
20g frischer Ingwer
50g Butter
3/4 l Gemüsefond
150ml ungesüßte Kokosmilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Saft von einer ½ Zitrone
2-3TL Currypulver

Die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben. Beides zusammen in Butter andünsten. Den Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen. Den Fond dazugießen und die Suppe bei mittlerer Hitze 20min köcheln lassen.
Ein drittel der gekochten Karottenscheiben aus dem Fond nehmen und in vorgewärmte Tassen oder Suppentassen verteilen.
Die restliche Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Die Kokosmilch erhitzen und mit dem Pürierstab schaumig mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, in die Tassen füllen, den Kokosschaum darauf verteilen und mit Curry bestäuben.
 
und zum Schluß ein kräftiger
 
Grünkohleintopf
 
2kg Grünkohl
500g Kartoffeln
1 Zwiebel
Salz
3 Lorbeerblätter
200g geräucherter Speck
Pfeffer
 
Den Kohl in Streifen schneiden und 2 Minuten in Salzwasser kochen.
Die Kartoffeln und Zwiebel schälen, in Würfel schneiden.
 
Die Zwiebel in Butter glasig dünsten und Kartoffel sowie den Grünkohl zugeben. Ein wenig Wasser angießen, Salz und Lorbeerblätter zugeben. Zugedeckt ca. 60 min köcheln lassen.
 
Den Speck in einer Pfanne auslassen und mit dem Fett zum Grünkohl geben. Sollte der Eintopf zu flüssig sein, 2 EL Haferflocken unterrühren und ca. 5 Minuten mitkochen.
 
Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Die besten Rezepte heben wir uns für das Jahresende auf. Dann gibt es Vorschläge für das Weihnachtsmenü.
 
Mit erkälteten Grüßen
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
Sollten Sie Fragen haben, oder auf der Suche nach einer Rezeptidee sein, Email an info@artcuisine.eu.


Folge 4:

Pfifferlinge

"Das ist mir keinen Pfifferling wert" ist eine bekannte Redensart und bedeutet, dass wir etwas nicht Wertschätzen.
Aber die laufende Saison ist uns ganz viele Pfifferlinge wert.
Derzeit werden sie vorwiegend aus Osteuropa eingeführt. Die Hauptsaison für viele Pilze ist der Herbst und so werden noch viele Köstlichkeiten folgen.
Die Pfifferlinge auch „goldenen Pilze“ genannt,  sind sehr vielseitig und eignen sich zu allerlei Kreationen.
 
Kartoffelsuppe mit Pfifferlingen
 
600gr.     Kartoffeln (vorwiegend fest kochend oder mehlig)
2            große Zwiebeln
2EL        Butter
              Gemüsebrühe aus dem Glas
              oder
              Wasser und gekörnte Brühe
              die Kartoffeln sollten gerade mit der Flüssigkeit
              bedeckt sein.
Salz, Pfeffer aus der Mühle
500gr.     Pfifferlinge
50ml       Sahne
1Bund     Schnittlauch
1Spritzer Essig
 
Zubereitung
 
Kartoffeln schälen und putzen. In Würfel schneiden und in einem großen Topf in Butter glasig anschwitzen. Mit Brühe auffüllen, 15-20 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe mit dem Pürierstab mixen. Sollte die Suppe zu feste sein etwas Brühe oder Wasser zugeben.
Zwischendurch die Pilze putzen. Sollten die Pilze zu beschmutz sein, kurz mit Wasser abbrausen und gut abtupfen, damit sie möglichst trocken sind.
In einer Pfanne die Pilze anbraten, etwas später Zwiebelwürfel hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Schnittlauch waschen, in kleine Röllchen schneiden und zum Schluss zu den Pilzen geben.
Kartoffelsuppe nur noch kurz aufkochen, mit Sahne verfeinern und noch einmal abschmecken. Ein Spritzer Essig unterstreicht bei einer Suppe den Eigengeschmack. Wirklich nur sehr wenig Essig verwenden, die Kartoffelsuppe soll auf keinen Fall sauer schmecken.
Die Pilzmischung in einen Teller geben und mit der Suppe aufgießen, sofort servieren.
 
Die Kartoffelsuppe ist nicht nur lecker sondern auch in 30 Minuten fertig. Also gut geeignet für die super schnelle Küche nach der Arbeit. Das folgende Gericht ist auch super schnell zubereitet und eignet sich als Hauptgericht oder als Beilage zu Fisch und Fleisch.
 
Kartoffelsoufflé mit Pfifferlingen (4 Personen Hauptgericht)

1  kg      Kartoffeln, mehlig kochend
70 g       Butter
4           Ei(er), getrennt
¼ Liter   Milch
125 g     Parmesan oder Gouda, mittelalt, geraspelt
½ TL      Salz 
300 g     Pfeffer
Pfifferlinge
1 Msp.   Muskat

Zubereitung
 
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und kochen. Zusammen mit der Butter, Milch, Salz, Pfeffer und Muskat ein Püree herstellen. Auf keinen Fall den Pürierstab benutzen, dann wird es Kleister. In der Zwischenzeit die Pfifferlinge in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, vorher sollten sie gesäubert werden. Dann das Eigelb, den Käse und die Pilze unter das Püree mischen. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Die Masse in eine gebutterte, ofenfeste Form füllen, und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad, 30 Minuten backen, bis das Souffle schön aufgegangen ist.
 
Wenn sie kein Liebhaber von Pfifferlingen sind, kann in das Soufflé alles eingearbeitet werden, worauf Sie Lust haben (Zwiebeln, Schinkenstreifen, Kräuter, etc.)
 
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sommer und eine stressfreie Urlaubszeit.
 
Ihre
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
Sollten Sie Fragen haben, oder auf der Suche nach einer Rezeptidee sein, Email an info@artcuisine.eu.


Folge 3:

Puuuh, nach Frühling kommt bekanntlich Sommer und der hat gerade richtig Einzug gehalten. Wer hat schon Lust bei der Hitze sich lange in der Küche aufzuhalten. Ergo habe ich mich für Blitzrezepte entschieden, die super lecker schmecken und schnell zu zubereiten sind.

Gazpacho mit Chili

1         Chilischote
3 EL     Olivenöl
500g    reife Tomaten
1         kleine Zwiebel
1         Gurke
1         gelbe Paprika
2         Scheiben Weißbrot
250ml  Hühner- oder Gemüsebrühe kalt
2 EL     Essig
1 TL     Piementon (geräuchertes Paprikapulver)
1/2 TL  Salz und Pfeffer

Zubereitung 

Chili, Tomaten, Zwiebel, Gurke, Paprika, Brot, Olivenöl, Fond, Essig und Gewürze in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen.

Mit einem Stabmixer zu einem glatten Püree verarbeiten.

Am besten die Gazpacho morgens zubereiten und bis zum Verzehr ziehen lassen.

Die Suppe auf Tassen verteilen und dazu Sauerteigbrot reichen.

Wenn Sie doch lieber etwas "Warmes" essen möchten ist vl. das nächste Gericht die passende Variante.

Spaghetti mit Garnelen

500g    Spaghetti
           Salz und Pfeffer
           Olivenöl
2         Knoblauchzehen
1         Chilischote
500g    Garnelen
2 EL     Tomatenmark
           Schale und Saft von einer Zitrone
250g    Rucola oder frischer Spinat

Zubereitung

Die Spaghetti nach Packungsanleitung garen. In der Zeit Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch mit der Chili ( ohne Kerne und klein geschnitten ) darin anschwitzen. Dann die Garnelen dazu und 1 Minute anbraten. Ein wenig von dem Spaghetti Kochwasser ( 1 Glas ) und das Tomatenmark einrühren und einige Minuten köcheln lassen. Den Zitronensaft und die Hälfte vom Rucola oder Spinat untermischen. Abschmecken und auf  einzelne Teller anrichten. Die Zitronenschale und den restlichen Rucola oder Spinat auf den Tisch geben. Nun kann jeder seinen Teller verfeinern wie er möchte.

Wenn nun welche dabei sind, die sagen bloss keine Garnelen, habe ich noch eine Idee.

Putenbrust mit Ananas

2        ganze Hühnerbrüste
1        Packung Frühstücksspeck
          Lorbeerblätter
          Salz, Pfeffer
1/2     Ananas
1        Packung Rucola
          Balsamico, Olivenöl

Zubereitung

Die Brüste waschen, trockentupfen und in gleichgroße Stücke teilen. Je ein Lorbeerblatt drauf legen und mit dem Speck einwickeln.

In eine Pfanne etwas Öl geben, erhitzen und die eingewickelten Hühnerbrüste darin goldgelb anbraten.

In der Zeit die Ananas grob zerkleinern, in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Den Rucola waschen und trocken schleudern.

In einer Schüssel Balsamico, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette anrühren.

Wenn das Huhn rund um angebraten ist, salzen und pfeffern und das Ananasmus darauf  verteilen und bei ganz schwacher Hitze köcheln lassen.

Den Rucola auf Teller verteilen und mit der Vinaigrette verfeinern. Die Hühnchenteile darauf legen und von dem Ananasmus aus der Pfanne noch dazu geben.

Dazu passt ein Ciabattabrot.

Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen.

Liebe Grüße

Ihre
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
Sollten Sie Fragen haben, oder auf der Suche nach einer Rezeptidee sein, Email an info@artcuisine.eu.


Folge 2:

Bärlauch
 
Er wächst in Laubwäldern und riecht nach Knoblauch. Bärlauch ist von Anfang März bis Mitte Mai erhältlich.
Zum aufbewahren den Bärlauch in ein feuchtes Küchentuch packen, dann hält er sich ca. 2 Tage im Kühlschrank.
 
Zum säubern nur kurz unter fließendes Wasser halten und mit dem schneiden oder klein zupfen warten bis er direkt an das Gericht gegeben wird, weil die Aromen sehr schnell "verfliegen".
 
Auch der Bärlauch zählt zu den Heilkräutern.
Er enthält sehr viel Vitamin C und seine ätherischen Öle wie z.B. Allicin wirken antibakteriell.
 
Na dann tun wir doch unserem Magen etwas Gutes :-))
 
REZEPTE:
 
Bärlauchpesto
 
50 g       Bärlauch
100g      Pinienkerne
20g        schwarze Oliven
0,1l        gutes Olivenöl
10g        Pecorino
 
Die Blätter vom Bärlauch unter fließendem Wasser abspülen. Bärlauch in einer Salatschleuder trocken schleudern, in einen Mixbecher füllen und Olivenöl hinzufügen.
Ein Butterpfännchen oder eine beschichtete Pfanne ohne weitere Zugabe von Fett leicht erhitzen
und die Pinienkerne auf mittlerer Temperatur goldbraun rösten, bis sie anfangen zu duften.
Darauf achten, dass die Pinienkerne nicht zu dunkel werden.
Pinienkerne und Oliven in den Mixbecher geben.
Parmesan, frisch reiben und in den Mixbecher füllen.
Bärlauch Pesto mit einem Pürierstab zu einer cremigen Paste mixen.
Bärlauch Pesto mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Pfeffermühle und Salz würzen.
 
Das Pesto passt gut zu heißer Pasta, kurz gebratenem Fleisch, Suppen, Garnelen und Risotto. 
 
Bärlauch Hollandaise
 
125g     Butter
1          kleines Bund Bärlauch
4          Eigelb
150g     Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
 
Butter schmelzen, Bärlauch waschen und gut abtropfen lassen. Den groben Stängel abschneiden und den Rest fein schneiden.
Eigelbe und Naturjoghurt über einem Wasserbad aufschlagen. Die zerlassene Butter nach und nach mit einem Schneebesen unterrühren, bis die Sauce cremig wird.
Die Hollandaise kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Geschnittenen Bärlauch unterheben.
Auch diese Sauce ist für vieles verwendbar. Sehr lecker zu grünem Spargel :-))

Liebe Grüße

Ihre
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
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Folge 1:

Das Frühjahr hält Einzug,
 
und das Münsterland hält um diese Jahreszeit eine Vielzahl an kulinarischen Köstlichkeiten bereit.
Die Vorteile sind zum einen frische, ausgereifte Zutaten von denen wir wissen woher sie stammen.  
Zum anderen, in Zeiten wo alle Welt von Krise spricht, sollten wir unsere eigene Wirtschaftsregion unterstützen und weiter aufbauen.
 
Es gibt tatsächlich eine Spargelstrasse in NRW und ca. 150 Anbauer, die daran entlang das gesunde Gemüse verkaufen.
Spargel zählte früher zu den Heilpflanzen und wurde schon Jhd. vor Christi in Schriften genannt.
Er ist eine Vitaminbombe und dabei sehr kalorienarm. Ferner besitzt er viele Mineralstoffe und regt den Stoffwechsel an.
 
Doch genug vom Gesunden erzählt, hier ein paar Rezeptideen:
 
Spargelsalat mit Lachs (4 Personen)
 
500 g Spargel weiß
500 g Spargel grün
300 g Räucherlachs
Weißwein - Essig, Walnuss - Öl
Salz, Pfeffer
Schnittlauch
 
Den weißen Spargel schälen (nicht zu sparsam) und den grünen nur waschen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden und in genügend Wasser mit etwas Zucker und Salz kochen.
Beim Kochen braucht der weiße Spargel auch etwas länger als der Grüne.
 
Währenddessen den Lachs klein schneiden und mit dem abgekühlten Spargel in eine Schüssel geben.
Aus dem Öl, Essig, Salz, Pfeffer eine Vinaigrette schlagen. Stets den säurehaltigen Bestandteil zuerst mit den Gewürzen verrühren und dann erst das Öl unterziehen.
Dann die Vinaigrette zum Salat geben und gut untermischen und zum Schluss mit feinen Schnittlauchröllchen bestreuen.   
 
Gebratener Spargel auf Bandnudeln (4 Personen)
 
500g     Spargel weiß
500g     Spargel grün
300g     Bandnudeln
100g     Butter
100ml   süße Sahne
4 Blät.   Bärlauch
            Öl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer
1/4 TL    Zucker
 
Den weißen Spargel schälen und die unteren Enden abschneiden, beim grünen Spargel nur die unteren Enden abschneiden. Die beiden Spargelsorten längs halbieren, und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Bärlauch in feine Streifen hacken.

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.

Die Butter in einer Pfanne heiß werden lassen, dann den Zucker hinzugeben und kurz leicht karamellisieren lassen. Dann einen Schuss Walnussöl zugeben. Den Spargel zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten dünsten lassen. Währenddessen hin und wieder umrühren und zwischendurch salzen und pfeffern.
Der Spargel sollte noch Biss haben und darf ruhig etwas gebräunt sein. Die Sahne zugeben und alles aufkochen lassen, bis die Sahne etwas eindickt und cremig wird. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die frisch gekochten Nudeln in die Pfanne geben und mit dem Spargel vermischen.

Kurz vor dem Servieren die Bärlauchstreifen unterziehen.
So haben wir einen schönen Übergang zu unserem nächsten Thema... Bärlauch.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Mai.
 
Mit sonnigen Grüßen,

Ihre
Janny Hebel
http://www.artcuisine.eu/
 
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